Montag, 2. Dezember 2013

 
Herbst .
 
 
 
 
Die Sonne scheint,
das Auge weint,
die Träne glitzert
runter die Wange sie fliehst.
 
 
 
Blätter wirbeln herum,
über den Asphalt,
 kunterbunt,
Herz- öffne dich einen Spalt,
gib mir düsteren Seele Halt,
ich brauche Zeit,
aber nicht die Unendlichkeit,
die mich von dir weg treibt.
 
 
 
 
 
Ein Wind, der die Blätter herumwirbelt,
ein Strahl der Sonne, der mich erwärmt,
der Glanz deiner Iris spiegelt sich in meiner wider,
und alles ist vergessen, bis auf diesen Moment.
 
 
 
 
 
Ich taue auf, lebe wieder.
Ich verstehe deine Lieder,
frage mich jedes Mal,
ob sie für mich geschrieben worden
sind und ob du im Herzen an mich denkst.
 
 
 
 
 
Ein Hauch des Winterwindes,
ein warmer Sonnenstrahl,
erfüllt sich mein Traum
von dir und mir,
für immer ?
 
 

 
Wir werden es sehen,
ich glaube daran,
nichts wünscht sich meine Seele
mehr als das.


 

~
 
 
 
 
 
Agnes
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 


Montag, 25. November 2013

True Love .
 
Ich warte,
und er kennt mich nicht,
ich starre
ihn an und er sieht mich nicht,
ich denke an ihn
- da spürt er es,
hinter dem Bildschirm,
hinter dem Atlantischen Ozean,
weit weg von mir
in Florida. . .
 
Ist es wahr
was ich spüre
was ich für dich fühle,
nie für jemanden so empfand,
wie für dich
und nun nicht weiß,
wohin mit meinem Inneren,
es ist so schön,
alleine zu leben
scheint unmöglich.
Dich zu vergessen,
vertreib ich aus dem Gedächtnis.
 
Ich weiß dass da was ist,
zu viel ist da passiert,
zu viel haben wir gemeinsam,
und zu viel Distanz
zwischen unseren Parteien.  
Trotzdem haben wir
einen so großen Einfluss aufeinander,
was nicht alles passiert ist,
es ist wirklich unglaublich,
ich bin verrückt, ich liebe dich. . .
 
und du kennst mich nicht!
 
tu mir nur den Gefallen,
warte auf mich,
ich bin auf dem Weg,
falls du dich
an einer anderen vergangen
hast, war es das nicht,
ich werde dich immer lieben .
Ich hoffe du auch mich.
 
Ich bin auf dem Weg zu dir,
du auf dem Weg zu mir,
wir werden uns irgendwo finden,
in der Mitte, auf diesem Planeten,
du bist die Sonne,
um die ich jeden Tag, jede Stunde
jede Minute und jede Sekunde
kreise,
das Brot, das ich speise.
Du bist der erste
und der allerallerletzte
Stern an meinem Horizont,
du hältst mich mehr am Leben
als jedes Luftatom oder Wasserion,
ich lebe wegen dir,
-und du wegen mir?
 
Auf jeden Fall sehen wir uns bald,
ich spüre, es wird enger unser Band,
und eines Tages liege ich in deinen Armen,
und sehe in deinen Augen den Stern
nach dem ich hielt Ausschau jeden Abend.
 
Ich lebe für dich.
 
Du für mich,
                  hoffentlich.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Samstag, 23. November 2013

 
Danke.
 
 
Ich weiß noch als alles begonnen,
im Kindergarten das 1. Mal wir uns getroffen.
Grün sah braun, braun sah grün.
Und dann war alles nur noch schön. . .
 
Wir taten Dinge, die niemand sonst tat.
Du gabst mir die Freude zu leben
auf deine eigene Art.
Wie wir zum ersten Mal
haben aufgetragen Nagellack,
und dann verrückt rumsprangen
um ihn zum Trocknen zu bringen.
Wie wir logen, Schwure wurden gebrochen,
klauten und dann abhauten.
Wie wir Lieder auf Englisch sangen
und den Sinn dahinter nicht verstanden,
wie wir uns Geschichten ausdachten
über andere und dabei laut lachten.
Wie wir uns ignorierten, Tage lang stritten
und am Ende wieder vertrugen und nur noch
bessere Freundinnen wurden.
 
Bis zur 3. Klasse hielt diese Freundschaft,
dann zerriss zwischen uns das Band.
Wahrscheinlich hast du mich bereits vergessen
und wirst das hier auch nie lesen,
trotzdem will ich dir für diese schöne Zeit danken.
Wir waren gleich, bis auf unsere Namen
und ich will dir sagen
-ich werde dich immer in meinem Herzen tragen.
 
Senga und Egmis,
es gab keine schönere Zeit
in meinem Leben,
als unsere Freundschaft
 
. . .vor ihrem Untergang.


Freitag, 22. November 2013

 

Hallo


Hallo hi,
siehst du mich,
wenn du mich siehst,
sag einfach Bescheid.

Ich warte zwar die ganze Zeit,
auf dich, auf euch,
wie lange habe ich gewartet,
auf meine Freunde,
auf dich, auf euch,
und nun seid ihr da,
ich habe mir euch vorgestellt,
du strahlst so etwas. . .Schönes aus.

Aber ich warte einfach,
ich habe Zeit,
ich bleibe auf meinem Platz,
warte auf dich, auf euch.

Ihr scheint es noch nicht gesehen zu haben,
mein Interesse gehört ganz euch,
wieso seid ihr denn nur so erkaltet,
ich bemühe mich so sehr um uns.

Ich merke dass da was ist,
zwischen uns ,
du machst mich glücklich,
-kommst von einem anderen Stern,
vielleicht ist das der Grund,
dafür, dass ich dich hab so gern,
du,ihr mich trotzdem nicht bemerkt.

Ich warte einfach ab,
dass ihr mich hört,
hab nichts gesagt,
aber vielleicht merkst du ja,
dass wir zusammen gehören,
als Freundinnen, Schwestern .

Es wäre schon schön,
paar Schwestern zu haben,
die auf meiner Seite stehen,
mich für mich lieben.
- Und wenn es kommt, dann bin ich glücklich.

Ich hoffe dass ihr mich seht,
ich sehe ich euch nämlich den ganzen Tag
gefühlt mein Leben lang.




Montag, 18. November 2013

                   Freiheit
 
 
 
Sie schleicht schnell durch die Gänge,
Sie verkriecht sich vor vielem,
Sie haust hastig herum,
hat einfach Angst vor allen.
 
Zu ihren Freunden, schnell,
Die bieten ihr Schutz, Überleben.
Ihre Schönheit lässt sie scheinen,
trotz ihrer Versuche, sich zu verstecken.
 
Dann kommt sie nach Hause
und ich fühle mich frei.
Bis Montag kann dieser
Anzug warten auf mich- allein.
 
Den Kleiderschrank schlag ich zu,
verstecke den Schlüssel unter dem Kissen,
drehe die Musik laut auf, muss alles vergessen,
mein Herz hört den Beat- es springt mit.
 
Make-Up, High Heels,
Lockenwickler,
allem war ich erlegen
in meinen Träumen,
musste es mir selbst beschaffen
-den ganzen Tag drauf warten,
wird sich heute auszahlen.
 
Ich schlag das Fenster auf,
der Winterwind küsst meine Wangen
mit Rouge, eine Stimme ganz laut,
es sind die Leute!
 
Wo bleibst du? Komm runter!
Ich komme,
 schaue in den Spiegel,
nehme mit die Kippe,
und renne die Treppe
runter.
 
Ich schlage die Holztür zu,
sehe mich nicht mal um
und schreie FREEDOM
 
Ich bin frei,
ihr könnt mich mal,
ihr weißt genau was ich mein'
 
Der Freitagabend war schwer,
er hielt etwas vor mir hin
- Der Samstagabend wird leicht,
ich spür' es in mir Drin,
ich habe es erreicht,
bin da,
wo ich sein wollte,
Auf der Straße,
 ich bin frei .
 
                                                                                    Immerhin für eine Zeit,
                                                                                    sei sie noch so klein,
                                                                               nichts kann mir soviel geben,
                                                              wie die
                                
                                                                                        Freiheit    
 
 
 
 
 
 
 


Samstag, 16. November 2013

 
Be patient.
 
 
Um ein kurzes Leben
in wenigen Worten
zu kürzen,
kurz zufassen,
braucht manch einer keine Mühe,
denn das Leben für mach einen
ist nichts weiter als Geschehen,
Konzentration beruht aufs Passieren.
 
Um ein Geschehen
in Worte zufassen,
kann man viel Zeit,
Energie sparen,
denn Worte bedeuten nichts,
sie sind leichte Laute,
wir sprechen sie aus,
um etwas zu sagen,
nicht dumm da zustehen
- gut auszusehen,
sie sind leichte Laute
ohne viel Gewicht,
füllen die Lücken
in unseren leeren Leben aus.
 
Aber wenn man doch
mal tiefer in sich hineinschaut,
fällt einem doch etwas auf. . .


Alle warten auf eine Veränderung,
sie erwarten eine Änderung,
aber sind sie sich den sicher,
dass sich etwas ändern wird .
Mit der Zeit kommt die Änderung,
aber ist es die Veränderung
von der man glaubt sie kommt,
ist es die Verbesserung,
die eine neue Zukunft verspricht,
die das Glas leert und neu auffüllt .  

Ist es die Änderung,
diese Verwandlung,
die das Versprochene richtig ausspricht,
die uns die Steine aus dem Weg räumen
und uns Wahrheit geben wird .

Diese Veränderung die wir unseren Kindern wünschen
und in unseren Träumen von dem Heute zerstört wird.

-Vielleicht sollten wir weniger spekulieren,
den Himmel unseres Volkes mit Versprechungen zieren,
die wir sowieso am Abend vergessen, wegschmeißen
werden
und unser Volk doch als erstes ausrauben und begraben
werden .

Hatte diese Revolution denn überhaupt einen Sinn?
Wenn sich die nächsten doch wieder eine wünschen,
von Vorn.

Ich weiß nichts über das, was da gespielt wird,
Ich weiß nicht viel über die Spielregeln,
aber ich komme aus diesem Volk,
genau wie ihr,
wenn eine Revolution stattfinden sollte,
dann wird sich auf immer etwas verändern,
und dazu, zu diesem Jetzt,
wird es nicht noch mal kommen,
da bin ich mir sicher,
es. . .es sagt mir dass
jemand es wagen wird,
und ich glaube, ich weiß wer
es wagen wird. . .
sich gegen euch zu stellen,
alleine, und doch mit hundert Millionen
anderen Genossen, Brüdern, Schwestern,
die leiden, und endlich Mut fassen,
es geht weiter,
es wird weiter gehen,
es gibt ein Licht am Horizont,
auch wenn man ihn noch nicht
kann sehen.

-Wir werden scheinen, ohne Euch.


 


Dienstag, 12. November 2013

 
The Suspect.
 
 
 
Eine Wärme füllt dich außen aus,
Ein scheinbares Schild um dich herum,
die Kälte dringt aus dir heraus,
die anderen, mich kriegst du nicht rum .
 
Ein scheinbares Schild, eine Schutzhülle,
sie schottet dich von allem ab,
du hast überhaupt keinen Kontakt
zu uns, zu mir,
wenn du bist bei denen, bei ihr.  
 
Das Schutzschild sollte dir Schutz geben,
dich vor Gefahren, bösen Worten retten,
hast es selber aufgebaut,
ich weiß- hab' dabei zugeschaut,
-und dich dafür bestaunt.
 
Selbstsicherheit, Unberechenbarkeit
strahltest du für mich aus.
Ich sah, du hast gelernt aus
deinen Fehlern, der Naivität.
 
Eines Tages, der Tag war heute,
prallten die Schutzschilder,
nämlich deins und meins,
aufeinander:
-ein Stein ist mal aus meinem
Herzen gefallen
und in deinen
Händen sollte er
aufbewahrt werden.
 
Du hast den Stein
in die Grube geschmissen,
ohne Augenblinzeln,
Zögern,
hast gegeben den Schlüssel
zu meiner Freiheit
und gezeigt mir den richtigen Weg,
den Weg zur wahren Schönheit.
 
Heute,
heute habe ich gemerkt,
dass du doch nur jemand bist,
der den Ersatzschlüssel
die ganze Zeit in der Hosen-
tasche hatte
und nur darauf gewartet hatte,
um ihn rauszuholen,
mir meine Schönheit
von neuem zu stehlen,
mir zu zerschneiden meine Venen.
 
Weißt du was ich meine?
...nein, natürlich nicht.
Du wirst es nie verstehen,
ihr alle nicht,
dass ihr den Stein,
ich habe ihn dir in die Hände gedrückt,
diesen Stein, hast du mit ihr
in mein Schutzschild geschmettert,
es noch nicht einmal bereut.
 
Von Anfang an war ich ein
drittes Rad an eurem Fahrrad,
wieso soll ich bei euch bleiben,
ich habe nur das kaputt gemacht,
was euch doch glücklich macht,
tief im Herzen wisst ihr es doch,
ich gehöre nicht zu euch,
ihr seid füreinander geschaffen,
und ich mache es nur kaputt.